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Rasengittervergleiche
Gegenüberstellung von Rasengittersteinen aus Beton und Kunststoff

  Produkt- und    Anwendungsparameter
I. Konstruktion

  Rasengittersteine

  Rasengitterplatten
1. Material: Beton Kunststoff
2. Begrünungsfläche ca. 60% ca. 85 - 95%
3. Bewässerungs- und Wurzelkanäle als Verbindung von Zelle zu Zelle keine z.B. bei areal-Rasenplatten vorhanden
4. Wasseraufnahme durch Material entsprechend Betongüte bis 20% des zu versickernden Wassers keine
5. Optik Farbe: grau
Zellwände sind immer sichtbar (Dicke ca. 15 - 20 mm), ungleichmäßiges Wachstum, schnelles Austrocknen, Beton entzieht Sickerwasser
Farbe: grün, schwarz nach Wahl
Zellwände sind kaum sichtbar (Dicke ca. 3 -5 mm) komplettes Überwachsen Sickerwasser steht 100% zur Verfüging
6. Gewicht ca. 120 kg/m² ca. 4,5 - 7,5 kg/m² bei Spritzgussplatten
II. Funktionalität
7. Begehbarkeit: je nach Verlegung und Bewuchs gut je nach Verlegung und Bewuchs gut
8. Stabilität / Form 200 - 300 t/m² Viereck - Segmente ca. 300 t
9. Verbindung der Platten keine
keine geschlossene
Flächenstruktur
horizontal und vertikal
geschlossene
Flächenstruktur
10. Anpassung an den Untergrund - keine kräfteübertragende Verbindung, bei Geländeunebenheiten oder Abweichungen vom Planum
- Bruchgefahr groß
kräfteübertragende Verbindung, je nach Produkt unterschiedlich, Bruchgefahr nur mäßig bis gering, je nach Konstruktion
III. Montage
11. Verlegeaufwand hoch
durch hohes Gewicht, Verlegen nur mit Technik möglich, 2 - 3 AK nötig
erheblich weniger
durch geringes Gewicht keine zusätzliche Technik erforderlich, 1-2 AK nötig
12. Verlegeleistung ca. 10 - 60 m²/h ca. 60 - 150 m²/h
13. Transportaufwand ca. 8 m²/ Palette
1 LKW, ca. 200 m²
ca. 30 m²/ Palette
1 LKW, ca. 1.100 m²
IV. Kalkulationsparameter
14. Materialpreise m² - Preise ab Werk etwa gleich
15. Transportkosten ca. 5 mal höher als bei Kunststoff, durch hohen Transportaufwand (hohes Gewicht!) bei größeren Entfernungen oft unrentabel im Verhältnis günstig geringes Gewicht! auch bei größeren Entfernungen nur geringfügig höhere Kosten, rentabel
16. Verlegekosten siehe Pkt.III
ca. 30% höher wie Kunststoff
siehe Pkt.III

Zusammenfassung:
Der Transport und die Verarbeitung der Rasenplatten aus Kunststoff ist durch das geringe Eigengewicht um ein vielfaches leichter. Der wesentliche Unterschied ist aber, dass eine fast vollständige Begrünung möglich ist und die grauen, breiten Betonstege entfallen. Also optisch mehr Rasen als Beton zu sehen ist.

Nachteilig ist auch, das der Beton der Kammerfüllung (Erde) die Feuchtigkeit entzieht und so sind Trockenschäden am Rasen nicht selten bzw. es muss also mehr gegossen werden, was sich nachträglich im Preis niederschlägt.

Die Rasensteine aus Beton werden untereinander auch nicht verbunden, sodass eine kräfteübertragende Verbindung der einzelnen Steine nicht besteht. So können bei längerer Benutzung, durch Vermengung der Ausgleichschicht mit der Tragschicht, Hohlräume und Sackungen entstehen die zu Unebenheiten, Absackungen oder sogar Bruch führen können.

zur Produktwahl Bei den Rasenplatten aus Kunststoff gibt es natürlich auch viele Anbieter. Um hier die richtige Rasenplatte zu finden ist eigentlich die Anwendung entscheidend. So ist z.B. zur Bepflanzung mit Rasen die Rasenplatten mit einem großen Kammervolumen also mind. Höhe von 40 - 45 mm und großer Bodenöffnung optimal. Des Weiteren bestehen allzu "preiswerten Platten" oft aus geringwertigem Recylingmaterial, die das Material im Winter brüchig bzw. im Sommer zu spröde werden lassen, abgesehen von einer zu geringen Stegbreite (Ø <3 mm).
Wer auf solche Details nicht achtet, hat nicht unbedingt lange Freude am Schnäppchen.

Aus diesen Grund und den Punkten 2, 5, 7, 11, 12 und 15 ist der verstärkte Einsatz von hochwertigen Rasenplatten aus Kunststoff zu erklären