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Vergleich mit Beton
Ökologisches
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Flächenversiegelung -
ist ein Eingriff in das ökologische Gleichgewicht mit katastrophalen Folgen:
- Hochwassergefahr, Niederschläge können nicht versickern und gelangen über die Abwasseraufbereitungsanlagen in Flüsse und Seen
- Reduzierung der Grundwasserneubildung
(in Deutschland jährlich 3,5 Mrd. m³ weniger!)
- Dramatische Kostensteigerungen für technische Abwasserlösungen
Regenüberläufe, Rückhaltebecken und Stauanlagen müssen für immer höhere Wasssermengen ausgelegt werden
- Niederschlagswasser wird zu Abwasser
Trotz vieler nützlicher Anwendungsmöglichkeiten durchläuft es ohne Nutzen die Abwasseraufbereitung und verursacht unnötige Kosten.
- Klimaveränderung
Im Ballungsgebieten prägt sich ein sogenanntes "Stadtklima" aus. Durch das hohe Wärmespeichervermögen der versiegelten Flächen wird die nächtliche Abkühlung im Sommer vehindert.
- Beeinträchtigung der Bodenfunktionen
die Wasser- und Sauerstoffversorgung des Bodens wird stark beeinträchtigt, dadurch sterben Bodenorganismen. Schadstoffe aus Luft und Wasser werden nicht mehr im Boden gehalten und in Gewässer gespült.
- Einschränkung des Lebensraumes für Tiere und Pflanzen
Biotope werden vernichtet, empfindliche Arten ausgerottet und durch anpassungsfähige verdrängt.
Diese Situation wird durch die Konzentration von Ballungsgebieten noch weiter verschärft. (z.B. Flächenversiegelung in Bayern 8,5% in Berlin über 70%)
Also gerade dort, wo der Wasserbedarf am größten ist, wird immer weniger Grundwasser gebildet.
So entstehen riesige zentrale Versorgungsanlagen mit gravierenden Auswirkungen auf den Landschaftshaushalt.

Lassen Sie es nicht soweit kommen, informieren Sie sich über die Entscheidungskriterien für eine ökologische
Flächenbefestigung:
1. positive Auswirkungen auf den Wasserkreislauf
- dezentrale Versickerung des Regenwassers ohne Einleitung in die Kanalisation
- keine zentrale Regenentwässerung nötig, dadurch geringere Baukosten
- Nutzung von Förderprogrammen, Zuschüsse senken die Baukosten
- geringere Abwassergebühren, Senkung der Nebenkosten
- Beitrag zur Regulierung der Grundwasserneubildung und Vermeidung von Überschwemmungen
- Materialien speichern keine Wärme, dadurch günstige Beeinflussung des örtlichen Klimas
2. optisch ansprechende Gestaltungsmöglichkeiten
- Wohnumfeld erscheint parkähnlicher mit hohem Erholungswert
- natürliche Materialien wirken auflockernd, nicht "zu betoniert"
3. positive Auswirkung auf die Entwurfsplanung
- Genehmigungsverfahren werden beschleunigt und günstig beeinflusst durch die Einhaltung ökologischer Richtlinien
- das Verhältnis von bebauter Fläche zur Gesamtgrundstücksfläche (Grundmesszahl) wird verbessert, da versiegelte Flächen als bebaute Fläche gelten
- optimale Ausnutzung kleinster Grundstücke im innerstädtischen Bereich möglich
- Grünflächenanteil kann erhöht werden, Fläche zählt zu Ersatzmaßnahmen
- bedenkenlose Anwendung auch bei der Planung für Feuchtbiotope und Landschaftsschutzgebiete
Schlußfolgerung:
Entsiegelung ist ökologisch notwendig!
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